Neujahrsempfang Dohna 2015 – Presse

in der SZ von heute (10.1.2015):

http://www.sz-online.de/nachrichten/vom-grossen-nutzen-kleiner-summen-3012317.html

für die, die es nicht lesen können, weil im SZ-Exclusiv-Teil verpackt:

Vom großen Nutzen kleiner Summen

Die Unterstützer von Vereinen standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs.

Holger Neubert (r.) hat die Einladung zum Neujahrsempfang durch Bürgermeister Ralf Müller gefreut. Er war einer von vielen Sponsoren, Vereinen und Helfern denen am Donnerstagabend gedankt wurde. Foto: Marko FörsterDohna (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Neujahrsempfang der Stadt Dohna durch den Bürgermeister am 8. Januar 2015 um 18:00 Uhr im Druckguss Dohna, Müglitztalstraße, im Foto: Holger Neubert (*04.11.2015), Zweiradservice Neubert, Müglitztalstraße 11, Dohna und Bürgermeister Dr. Ralf Müller (links im Bild)Foto: Marko Förster08.01.2015 ©Marko FörsterWICHTIGE HINWEISE: Jeder Abdruck ist honorar- und umsatzsteuerpflichtig (7 % Ust.)! Die Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist verboten!Foto: / Marko Förster / Marko Förster
Holger Neubert (r.) hat die Einladung zum Neujahrsempfang durch Bürgermeister Ralf Müller gefreut. Er war einer von vielen Sponsoren, Vereinen und Helfern denen am Donnerstagabend gedankt wurde. Foto: Marko Förster

© marko förster

Die Kaninchenzüchter, das Straßenfest, der Sport – brauchen sie Hilfe, kommen sie zu Holger Neubert. Und der Fahrradhändler unterstützt sie. „Das sind keine Riesensummen, aber sie helfen“, sagt er. Seine Kinder und sein Vater trieben Sport im Verein, er selbst bis zum 50. Geburtstag. Neubert ist „alter“ Dohnaer und sieht sich als Teil der Stadt. Deshalb ist er auch Wanderwegewert. Alles ehrenamtlich. Dass er dafür mit der Einladung zum Neujahrsempfang am Donnerstag in den Druckguss ein Dankeschön erhielt, freute ihn. Nachdem die Stadt in den Vorjahren aktive Vereinsmitglieder und Vorsitzende einlud, waren es diesmal die Sponsoren. Manche unterstützen mehrere Vereine, andere einen, gebraucht werden alle.

Gebraucht werden alle Menschen auch in Dohna, im Kreis, in Deutschland. Landrat Michael Geisler (CDU) versuchte in seiner Festrede, den Menschen die Angst vor der Zukunft zu nehmen. Die geringste Arbeitslosigkeit seit der Wende, steigende Einkommen, der bewältigte Zusammenbruch der Wirtschaft und mehrere Hochwasser. Der Angst, nicht ernst genommen zu werden, stellte er die Frage entgegen, wann „wir“ das letzte Mal in einer Ratssitzung waren, Sprechstunden in Rathäusern besuchten, Briefe an Politiker schrieben. Beim Thema Asyl werde viel „ohne Sinn und Verstand miteinander verquirlt“. Deshalb werde ein Einwanderungsgesetz gebraucht. Auch er fordere, dass alle die Gesetze einhalten müssen. Integration setze aber voraus, den Menschen dazu die Chance zu geben. Vom Bund verlange er, die Asylanträge schnell abzuarbeiten.

Bürgermeister Ralf Müller (CDU) versicherte, die Stadt werde mit offenen Händen Kriegsflüchtlinge begrüßen. Dohna rechnet in den nächsten Jahren mit 400 mehr Einwohnern, und darunter werden nicht nur Deutsche sein. Mehr Einwohner werden auch den Vereinen Zuwachs bringen, die damit weiter Sponsoren brauchen.Holger Neubert ist einer von ihnen. Er sicherte inzwischen schon dem Stadtfest im Juli seine Hilfe zu. (SZ/sab)

Quelle: sz-online vom 10.1.2015 – Heike Sabel

 

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